Geschichte der  Aktion Rote Hand
 
               

1999

Gründung der Coalition to stop the use of child soldiers in Genf. Die rote Hand mit dem kleinen Soldaten wird das Symbol der internationalen Zusammenarbeit.
 
2002
Zum Inkrafttreten des Zusatzprotokolls zur Kinderrechtskonvention am 12.2.2002 findet die erste Aktion mit rote Händen statt.
 
2003

Im Sommer 2003 beginnt ein Kreis von Journalistinnen und Journalisten Ideen zu entwickeln, wie Jugendlichen durch Aktionen eine Stimme gegeben werden kann. Sie hatten vor dem Irakkrieg das weiße Friedensband als Symbol für eine neue Form der Jugendarbeit entwickelt.

Im Herbst lädt Aktion Weißes Friedensband die Organisationen zur Themenkonferenz Kindersoldaten ein.


Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von terre des hommes, PRO ASYL, UNICEF und Kindernothilfe suchen wir eine Aktionsform, die Jugendliche begeistert. Denn das ist das Ziel: Jugendliche sollen eine Stimme bekommen.


Mit den Erfahrungen dieses Treffens entwickelt Aktion Weißes Friedensband gemeinsam mit Jugendlichen die Aktion Rote Hand. Statt der Papphände wollen sich die Jugendlichen ihre Hände rot färben und zeigen.

 

2004

Mehrere Schulen in Deutschland beteiligen sich an der ersten Aktion am 12.2.2004. Mit der terre des hommes-Gruppe am Albertus-Magnus-Gymnasium in Köln entsteht mit der großen Hand ein symbolisches Foto, dass um die Welt ging.
 
Aktion Weißes Friedensband organisiert gemeinsam mit terre des hommes und Kindernothilfe den ersten Tag der Roten Hand in Deutschland mit einer zentralen Veranstaltung auf der didacta in Köln am 12.2.2004 - hier mit Andreas Rister von terre des hommes, Senait Mehari, Autorin und ehemalige Kindersoldatin, Günter Haverkamp von Aktion Weißes Friedensband und einer Schülerin aus Dormagen. Die Realschule in Dormagen hatte sich ganz besonders bei der Aktion Rote Hand hervorgetan. Mehr
 
2005
Mit der Fotoaktion begeistern wir die die Jugendlichen erneut. Aus allen Teilen Deutschland kommen Bilder von Jugendlichen, die ihre Hand rot gefärbt und der Kamera entgegengehantlen haben - meist mit einem Transparent mit ihren Forderungen. Dabei vor allem viele terre des hommes-Gruppen. Mehr
In Kerpen organisiert im September die erste Aktivgruppe von Aktion Weißes Friedensband auf dem Marienfeld die Aktion Rote Hand - mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler kommen zum Papsthügel. Mehr
Aus dieser, gemeinsam mit den Jugendlichen entwickelten Idee, entsteht die Plakataktion, die nun bundesweit von vielen Schulen umgesetzt wird.
Im Herbst 2005 stellte Aktion Weißes Friedensband die Aktion im Bündnis Kindersoldaten vor. Die meisten Organisationen reagierten positiv und verstärkten seitdem die Kampagne.
 
2006
Gemeinsam mit vielen Organisationen und unterstützt vom Bündnis Kindersoldaten baten wir die Jugendlichen, sich gegen Kleinwaffen einzusetzen. Mehr
 
Am Tag der Roten Hand konnten wir viele tausend Hände zählen. Gemeinsam mit dem Bündnis Kindersoldaten organisierten wir eine Pressekonferenz. Mehr
 
Weil die Bundeswehr im Kongo die Wahlen sicherte, rief Aktion Weißes Friedensband einen Kongotag aus. Mehr
Bei einer Aktion von Aktion Weißes Friedensband auf der Jugendmesse JUPP in Essen äußern Jugendliche den Wunsch, ihren Händen Namen und Botschaften hinzuzufügen. Wir übernehmen diese Idee.
 
2007
Zum Tag der Roten Hand findet in Berlin wie jedes Jahr eine gut besuchte Pressekonferenz statt. Zur gleichen Zeit demonstrieren mehrere hundert Schülerinnen und Schüler in Pfalzthal gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen. Sie haben die ganze Stadt mit roten Händen geschmückt. Mehr
 
Auf dem Kirchentag nehmen die Jugendlichen die neue Aktion begeistert an. Sie tragen die Idee in ihre Schulen und Kirchengemeinden und melden sich, um die Aktion dort einzubringen.
 

2008

Die Aktion Rote Hand wird international. Die Coalition to stop the use of child soldiers spricht weltweit alle Organisationen an, sich zu beteiligen.
   
Als Partnerorganisation kommt Plan International dazu, die viele Paten in Deutschland aktivieren konnte.
 
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