Als
wir uns am 11.2. auf den Weg nach Berlin machten, hörten wir
von allen Sammelstellen - terre
des hommes, Kindernothilfe und Plan International
-,
dass noch viele tausend rote Hände eingegangen sind. Auch bei
uns trafen am 10. und 11.2. noch 4.000 rote Hände ein. Aus
den USA erfuhren wir erste Einschätzungen, wie viele Hände
international zusammen gekommen sind.
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In
den nächsten Tagen werden wir es genauer wissen. Dann liegen
verlässliche Daten vor und wir werden sie hier bekannt geben.
Schon jetzt ist klar, dass wir die 250.000 roten Hände erreicht
haben. Eine gute Zahl, denn das bedeutet, dass wir für jeden
Kindersoldaten der Welt eine rote Hand bekamen. Wir werden weiter
machen - und ihr bestimmt auch! Beteiligt haben sich 34 Länder
in aller Welt. |
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| Deutschland
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103.800 |
| Belgien
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65.891
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| USA
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40.000
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| Indien
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32.500
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| Dem.Rep.Kongo
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9.148
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| Frankreich
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3.500
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| Uganda
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1.465
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| Großbritannien
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1.000
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| Liechtenstein
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490
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| Luxemburg
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478
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| Schweiz
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370
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| Österreich
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218
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| Irland
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29
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| Bundespräsident
Horst Köhler stärkte am 12. Februar, dem Kindersoldaten-Gedenktag,
die Aktion Rote Hand durch einen Empfang im Schloss Bellevue. Für
30 Jugendliche war dies ein besonderes Erlebnis. Horst Köhler
zeigte ihnen, dass ihr Einsatz für die Kindersoldaten bei ihm
angekommen ist. Dies war wörtlich zu nehmen, denn die vielen
Kisten, die im Raum gestapelt waren, repräsentierten die mehr
als 100.000 roten Hände, die allein in Deutschland gesammelt
wurden.
Der
Bundespräsident nahm sich viel Zeit für die Forderungen
und Wünsche der Jugendlichen, die sie beherzt vortrugen. Deutlich
gerührt berichtete er ihnen von seinen Begegnungen mit Kindersoldaten
in Uganda. Er zeigte, dass dieses Thema ihn sehr beschäftigt
und dass er die Jugendlichen gern bei ihrem Engagement unterstützt.
Mit
bei dem Empfang waren Vertreterinnen und Vertreter der Aktion Rote
Hand. Sie bekamen von Seiten des Bundespräsidenten und seiner
Frau deutliche Unterstützung.
Dies
zeigte sich vor allem darin, dass sich der Bundespräsident
von den Jugendlichen die Hand mit roter Fingerfarbe einstreichen
ließ und zu dem Handabdruck seine Botschaft dazusetzte: „Kindersoldaten
darf es nicht geben. Das ist eine Aufgabe für uns alle.“ Seine
Frau, Eva Luise Köhler, tat es ihm gleich und schrieb: „Kindersoldaten
zu rekrutieren ist ein Verbrechen an der Menschheit. Wir müssen
alle dagegen kämpfen!“
Diese
beiden Aufforderungen nehmen wir gern auf und setzen die Aktion mit
noch größerem Engagement fort. |

Ganz
viele Bilder vom Empfang findet ihr hier
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Kinder
und Jugendliche organisierten gemeinsam mit uns die Aktion Rote
Hand vor dem Reichstag. Zuvor haben wir die Politikerinnen und Politiker
aufgefordert, die Aktion zu unterstützen und selbst ihre Rote
Hand zu geben.
Leider
war es so kalt, dass die Jugendlichen die Aktion nicht zu Ende führen
konnten. So kamen einige Parlamentarier umsonst. Immerhin haben
aber drei Bundestagsabgeordnete der Grünen ihre Botschaft abgegeben
- wie Ekin Deligöz, Vorsitzende der Kinderkommission, und Kai
Gehring.
Mehr
Bilder findet ihr hier |
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