USA: Mehr Waffenkäufe nach Amoklauf


Wie wirkt sich ein tragischer Amoklauf, bei dem viele Menschen erschossen wurden, auf die Bevölkerung und ihre Einstellung zu Waffen aus? Eine Datenanalyse aus den USA zeigt: Der Verkauf nimmt zu und damit auch die Unfälle.
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Im Dezember 2012 stürmt ein schwer bewaffneter Schüler in die Sandy Hook Schule im US-Bundesstaat Connecticut und erschießt mehrere Lehrer und Schüler. Durch den Vorfall stieg in der Bevölkerung jedoch weder die Ablehnung von Schusswaffen noch wurden vermehrt schärfere Waffengesetze gefordert.

Vielmehr wurden in den fünf Monaten nach der Tat um drei Millionen mehr Pistolen und Gewehre gekauft als normalerweise in einem solchen Zeitraum, so das Ergebnis einer umfassenden Datenanalyse in den USA. Dass die Verkaufs- und Registrierungszahlen nach oben gingen, zeigt sich darüber hinaus auch in den Suchbegriffen, die auf Google zwischen 2010 und 2014 eingegeben wurden. Unmittelbar nach dem Massaker suchten die Menschen deutlich häufiger nach Möglichkeiten, um Waffen zu kaufen bzw. nach Tipps, wie sie ihre bereits erworbenen Gewehre und Pistolen reinigen können.

 

Weiterlesen: sience ORF.at