Übergabe der Hände

Außenminister Frank-Walter Steinmeier: „Das Engagement der Schülerinnen und Schüler verdient meine große Anerkennung, denn sie liefern damit ein Vorbild für gelebte Menschenrechtsbildung. Nur wer seine Rechte und die Rechte der Anderen kennt, kann sie auch respektieren, einfordern und verteidigen. Ein Kernstück dieser Rechte ist, dass Kinder frei von Gewalt aufwachsen können. Leider sieht die Realität oft anders aus. Kinder sind diejenigen, die in bewaffneten Konflikten am meisten leiden – sei es durch die Rekrutierung in bewaffnete Gruppen, Angriffe auf ihr Zuhause und ihre Schulen, oder durch den Verlust von Angehörigen und Freunden.“ Die Bundesetagsabgeordnete Iris Gleicke hatte die 1004 roten Händen von den 30 Schülern der Klasse 7.2 des Gymnasiums Schleusingen mit dem Auftrag bekommen, sie dem Außenminister zu überreichen. Ein gutes Beispiel für eine gelungene Politikeraktion. Zeitungsbericht


Wichtig ist natürlich, dass die Aktionsblätter etwas bewirken. Deswegen gebt eure roten Hände am besten  


…an PolitikerInnen direkt.
Sie können helfen, dass eure Botschaften und Forderungen umgesetzt werden. Das können Bürgermeister ebenso sein, wie Landes-, Bundes- und EuropapolitikerInnen. Entscheidend ist, dass sie sich in ihrem Umkreis, in ihrer Partei oder auf ihrer politischen Ebene, im Sinne der Forderungen der Aktion Rote Hand einsetzen.

Die PolitikerInnen werden von euch jedoch auch aufgefordert, die roten Händen an PolitikerInnen der nächsthöheren Ebene weiterzugeben. So wanderten schon viele roten Hände ins Europaparlament und sogar nach New York.

Der Dialog mit den PolitikerInnen zeigt Jugendlichen, dass sie Einfluss auf politische Prozesse nehmen und Anteil am politischen Leben haben können.

Bundestagsabgeordnete sind leicht auf der Webseite des Bundestages zu finden: www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete. Auf den Seiten der Länderparlamente und der Kommunen gibt es ähnliches.

… an PolitikerInnen per Post.
Wer keine Möglichkeit hat, die roten Hände wichtigen Persönlichkeiten zu übergeben, kann sie

1. an die jeweiligen Botschaften bzw. Ständigen UN-Vertretungen der Staaten senden, die das Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention noch nicht ratifiziert haben. Insgesamt sind dies 61 Länder. Die roten Hände sollen sie dazu auffordern, das Zusatzprotokoll umgehend zu ratifizieren. Erst damit verpflichten sie sich zur Umsetzung und Anpassung ihrer nationalen Gesetzgebung. 

2. an PolitikerInnen auch per Post versenden mit der Bitte, die Forderungen der Aktion Rote Hand zu unterstützen.

3. wenn ihr es nicht schafft, könnt ihr sie auch an uns nach Düsseldorf senden. Wir geben sie dann bei nächster Gelegenheit PolitikerInnen mit auf den Weg.

Aktion Weißes Friedensband e.V., Himmelgeister Str. 107a, 40225 Düsseldorf